Gründe für die MPU Anordnung

Die MPU oder auch Medizinisch-Psychologische Untersuchung, gibt es Deutschland seit mittlerweile mehr als 60 Jahren. Sie wird hauptsächlich aus drei Gründen angeordnet: Zum Einen beim Fahren unter Alkoholeinfluss, zum Anderen bei Drogenkonsum und zum Dritten bei wiederholten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.

Eine MPU wird zwingend erforderlich, wenn mit mehr als 1,6 Promille gefahren wird. Ebenfalls kann diese angeordnet werden, sobald die Straßenverkehrsbehörden vom Drogenkonsum oder -besitz eines Autofahrers erfahren. Dafür muss er nicht einmal unter Drogeneinfluss gefahren sein. Wurde das Punktekonto in Flensburg bereits mit 18 Punkten gefüllt, ist der Führerscheinentzug sicher und diesem folgt die Anordnung einer MPU.

MPU Vorbereitung nutzen

Wird eine solche MPU angeordnet, ist die Angst bei den betroffenen Autofahrern groß, diese nicht zu bestehen. Da die MPU aber erforderlich ist, um den Führerschein wieder zu erlangen, bzw. behalten zu dürfen, ist es sinnvoll, eine MPU Vorbereitung in Anspruch zu nehmen. Diese Kurse werden mittlerweile von verschiedenen Stellen angeboten.

Sie bereiten die betroffenen Autofahrer auf den Ablauf der MPU, sowie die zu erwartenden Fragen vor. Ebenfalls kann die MPU zeigen, wie man sich künftig verhalten sollte, um weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu vermeiden. Zwar ist eine solche MPU Vorbereitung mit Kosten verbunden, jedoch zeigt die Erfahrung von Experten, dass es Personen durch diese Kurse schaffen, die MPU direkt im ersten Anlauf zu bestehen. Das Hauptziel ist dabei, dem Fahrer zu vermitteln, dass er sich und andere Personen durch das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss gefährdet und ihm Wege zu zeigen, solche Fehler künftig zu vermeiden.