Informationen zu Aids
Die "Acquired Immune Deficiency Syndrome" sind den Menschen mehr unter dem Namen Aids bekannt. Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die lebensbedrohlich ist und durch den HI-Virus ausgelöst wird. Dieser Virus schädigt spezielle Zellen der Immunabwehr, im schlimmsten Fall werden die Zellen zerstört. Durch das nicht mehr intakte Immunsystem kann der Körper keine Pilze, Viren und Bakterien bekämpfen. Aus diesem Grund kann der menschliche Organismus keine Infektionen abwehren und ist empfänglich für bestimmte Arten von Krebs.
In den 1980er Jahren wurden die ersten Fälle von Aids bekannt und seit dieser Zeit breitet sich die Krankheit über die ganze Welt aus. Heute sind bereits 33 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Allerdings sind das nur die offiziellen Zahlen, wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß kein Mensch zu sagen. Von diesen 33 Millionen Infizierten sind ungefähr fünf bis sieben Prozent Kinder.
Allein in Afrika leben schon 23 Millionen Menschen, die mit Aids infiziert sind. Ebenfalls wird von einem Anstieg der Infizierten in Asien und den GUS-Staaten berichtet. In Deutschland leben derzeit 63.500 Menschen, die sich mit dem tödlichen HI-Virus infiziert haben. In vielen Reportagen wird über den Leichtsinn von Jugendlichen berichtet, die ungeschützten Sexualverkehr haben. Immer mehr wird die Krankheit Aids von der Bevölkerung ignoriert.
Die Infizierung mit den HIV-Viren
Durch die Infizierung mit den lebensbedrohlichen HI-Viren kann die Krankheit Aids ausbrechen. Die Ansteckungsgefahr ist am größten, beim ungeschützten Sexualkontakt. Dabei ist es egal, ob der Geschlechtsverkehr zwischen einem gleichgeschlechtlichen oder einem heterosexuellen Paar stattfindet. Die Viren befinden sich sowohl in der Scheidenflüssigkeit der Frau, als auch im Samen des Mannes. Besonders anfällig für die Erreger sind Menschen, die an einer übertragbaren Sexualkrankheit leiden.
Ist eine infizierte Frau schwanger, kann sie den HI-Virus an ihr ungeborenes Kind übertragen. Allerdings gibt es heute Medikamente, die die Frau während der Schwangerschaft einnehmen kann und das Risiko der Ansteckung kann um einiges gemindert werden. Ebenfalls besteht für das Kind eine größere Chance, sich nicht mit dem Virus zu infizieren, wenn es mit einem Kaiserschnitt auf die Welt geholt wird.
Die Symptome von Aids
Die Symptome unterscheiden sich sehr stark bei HIV-Infizierten. Sie werden in mehrere Kategorien eingeteilt, wobei jeder Patient in jedem Stadium unter anderen Symptomen leiden kann.
So kann es in der ersten Kategorie zu grippeähnlichen Beschwerden kommen, die die Patienten mit Antibiotika ausheilen wollen. Zumal wenn sie nicht wissen, dass sie infiziert sind. Der HIV-Test kann frühestens einen Monat nach der Infizierung durchgeführt werden, vorher können die Viren nicht im Blut nachgewiesen werden.
Weiterhin können chronische Durchfälle, Zungenbeläge, Nervenleiden, Mundsoor oder eine erhöhte Temperatur auftreten. Ebenfalls kann es zu einem starken Verlust des Körpergewichts kommen sowie einer Infektion des Bindegewebes. Aber auch für Infektionen ist das geschwächte Immunsystem empfänglicher.
Die Therapie
Bei der Therapie hängt der Erfolg genauso von den Patienten mit ab, sie sollten sich an die Anweisungen ihres behandelnden Arztes halten. So müssen die Medikamente nach einem vorher festgelegten Zeitplan eingenommen werden, sie sollten nicht nach eigenem Ermessen reduziert oder ganz abgesetzt werden.
Ebenfalls sollte auf eine gesunde Ernährung, regelmäßigen Sport und ausreichend Schlaf geachtet werden. Die Therapie kann nur Erfolge erzielen, wenn Arzt und Patient zusammen arbeiten.
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